Donnerstag, 8. April 2010 um 11:51 Uhr

Kostenlose Navigation für Nokia Handies

Seit kurzem gibt es eine tolle Alternative für We-Travel auf Nokia Handies. Die Software kommt von Nokia selbst und heißt Ovi Maps.


Ovi Maps bietet kostenlose Karten und liefert neben der reinen Navigation noch andere nette Funktionen:

- Wettervorhersagen
- eine Veranstaltungsvorschau
- Tipps aus dem Reiseführer
- die Möglichkeit seinen Ort auf Facebook zu veröffentlichen

Ovi Maps läuft auf diesen Nokia Handies: Nokia X6, Nokia N97 mini, Nokia N97, E72, E71, E66, E55, E52, Nokia 6730 classic, Nokia 6710 Navigator, Nokia 5800 Xpressmusic, Nokia 5800 Navigation Edition und Nokia 5230.

Die Karten lassen sich mit dem Map Loader komfortabel aufs Handy kopieren, dies erspart das Herunterladen über das Mobilfunknetz.

Bei mir hat Ovi Maps We-Travel abgelöst.

Montag, 22. März 2010 um 21:34 Uhr

Fermi-Aufgaben

Im Rahmen meiner besonderen Unterrichtsvorbereitungen (UV) habe ich mich mit “Offenen Aufgaben” beschäftigt. Offene Aufgaben sind Aufgaben, die nicht nur einen einzigen Lösungsweg beinhalten. Sie sollen zu grundlegenden Überlegungen anregen und im Idealfall Diskussionen über den Lösungsweg auslösen. Die Schüler sollen also ihre Lösungswege verbalisieren und diese auch mit ihren Mitschülern und dem Lehrer besprechen. Aufgaben lassen sich aber nicht nur durch mehrere Lösungswege öffnen, sondern auch durch das Weglassen von Rechengrößen in der Aufgabenstellung.

Fermi-Aufgaben sind eine besondere Art von Offenen Aufgaben. Der Physiker Enrico Fermi hat sich diesen Aufgabentyp vor ca. 60 Jahren für seine Studenten ausgedacht. Fermi-Aufgaben stammen aus der alltäglichen Erfahrungswelt und sind daher für jeden leicht zugänglich. Sie enthalten für gewöhnlich nicht genügend Informationen, um sofort ein exaktes Ergebnis zu berechnen. Es ist daher unbedingt nötig eigene Recherchen anzustellen, Größen zu schätzen und die Schätzungen vernünftig zu begründen, um die Aufgabe zu lösen. Die wohl bekannteste Fermi-Aufgabe lautet:

“Wie viele Klavierstimmer gibt es in Chicago?”

Fermi-Aufgaben lassen sich Nutzen, um bei Schülern folgende Kompetenzen anzubahnen und zu üben:

- Arbeit mit großen Größen,
- Alltagswissen benutzen,
- Umrechnen von Größen,
- Recherche von Rechengrößen,
- Überprüfung von Ergebnissen,
- Selbständiges Arbeiten,
- Mathematisieren von Alltagsproblemen.

Meiner Meinung nach sind genau dies Punkte, die ein moderner Mathematik-Unterricht unbedingt berücksichtigen muss.

Das tolle an den Fermi-Aufgaben ist, dass diese nicht nur vom Lehrer kommen müssen, sondern dass auch Schüler eine Freude daran haben, sich solche Aufgaben selbst zu überlegen und die den Klassenkameraden zu stellen. Je abgefahrener – desto besser. Da ich dies mit einer Schulklasse getestet habe, möchte ich hier zwei Schüler-Beispiele vorstellen:

1. Wie viele Klopapierrollen sind nötig, um einen Turm in der Höhe des Schiefen Turms von Pisa zu bauen?

2. Wie viele Zahnstocher sind nötig, um 1qm Boden auszulegen?

Beim Arbeiten im Unterricht ist mir aufgefallen, dass leistungsschwache Schüler sich deutlich länger mit dem Lösen einer Fermi-Aufgaben beschäftigten – ja sogar einen gesunden Ehrgeiz entwickeln – als mit althergebrachten Aufgaben. Aber nicht nur für leistungsschwache Schüler ist dieser Aufgabentyp besonders motivierend, auch normal- und leistungsstarke Schüler lösen die Aufgaben mit Begeisterung.

Zur Differenzierung kann man verschieden schwere Aufgaben stellen oder den Schülern Tipps zur Verfügung stellen.

Meine Lieblings-Fermi-Aufgabe ist diese:

Wie viel Meter Zahnpasta sind in einer Tube?

Besonders toll ist, dass man sein berechnetes Ergebnis mit einem Versuch überprüfen kann. :-)

Was haltet Ihr von Fermi-Aufgaben? Wisst Ihr eine Gute?

Donnerstag, 4. März 2010 um 15:48 Uhr

WordPress: Felder dem Kommentar-Formular hinzufügen

Beim Basteln eines WordPress Themes, bin ich auf das Problem gestoßen, dass ich meinen Kommentaren gerne ein Feld für die Twitter-ID hinzufügen wollte. Zuerst bin ich auf das Plugin Extra Comment Fields gestoßen. Das Plugin hat mir aber die Kommentar-Seite im Backend zerschossen und war für mich deshalb nicht brauchbar. Zum Glück bin ich auf eine viel bessere Lösung gestoßen. WordPress bietet seit der Version 2.9 die Möglichkeit, Meta-Felder den Kommentaren hinzuzufügen.

Zuerst muss dafür der functions.php dieser Code hinzugefügt werden:

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add_action ('comment_post', 'add_meta_settings', 1);

function add_meta_settings($post_id) {
add_comment_meta($post_id, 'twitterid', $_POST['twitterid'], true);
}

Dann muss das Kommentar-Formular in der comments.php um das Twitter-Feld erweitert werden.

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<label for="twitterid">Twitter Name:</label><br />
<input type="text" class="ipt-name" name="twitterid" id="twitterid" >

Jetzt wird beim Abschicken eines Kommentars die Twitter-ID gespeichert und man muss sich nur noch um die Ausgabe kümmern. Dies geht wieder in der comments.php in der Schleife der Kommentar-Ausgabe.

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$twitterid_array= get_comment_meta(get_comment_ID(),"twitterid");
$twitterid = $twitterid_array[0];
if (isset($twitterid)) echo $twitterid;

Was haltet Ihr von der neuen Funktion? Welche Felder fehlen Euch?

Samstag, 13. Februar 2010 um 21:22 Uhr

Das 26. Kappeler Schalenggen-Rennen

Heute war ich beim 26. Kappeler Schalenggen-Rennen in Pfronten-Kappel.

Schalenggen sind Hörnerschlitten, die von zwei Fahrern gesteuert werden und Geschwindigkeiten bis zu 100km/h erreichen. Früher wurde mit Hilfe der Schalenggen im Sommer bereitgelegtes Stroh und Brennholz ins Tal geschafft. Bei dieser sehr wilden und rasanten Talfahrt, gab es jedes Jahr Verletzungen und Schlittenbrüche – man war immer froh, wenn man heil im Tal angekommen war.

Den Besuch des Schalenggen-Rennens kann ich nur empfehlen. Es macht richtig Spaß, den mutigen Fahrern und Fahrerinnen zu zusehen, wie sie sich waghalsig ins Tal stürzen. Jeder Zieleinlauf wird euphorisch bejubelt, egal ob mit Schlitten oder nur einem Schlittenteil. Es herrscht eine spitzen Stimmung und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Das Rennen findet immer am Faschingssamstag statt und hat ab jetzt einen festen Platz im meinem Kalender. Ich bin nächstes Jahr wieder dabei – wenn es klappt sogar als Fahrer. ;-)

Samstag, 30. Januar 2010 um 23:27 Uhr

Nokia E72: Kleiner Rückblick und ein paar Tipps

Nun habe ich mein Nokia E72 seit gut zwei Wochen und bin damit sehr zufrieden. Das E72 ist der Nachfolger des Nokia E71. Mein E71 trägt nun meine Freundin auf und ich habe mit dem E72 ein neues Spielzeug. :-)

Das E72 ist dem E71 sehr ähnlich, es verwendet den gleichen Akku und hat fast die selben Maße. Die Tastatur hat sich ein wenig verändert, es lässt sich aber immer noch sehr gut damit schreiben. Das E71 fühlt sich aber ein bisschen wertiger als das E72 an.

Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger liegen im Detail, waren für mich aber ein Grund zum Upgrade. Ein paar der Details sind:

- die 5 Megapixel Kamera
- das Aufladen des Telefons über USB
- die Integration von Nokia Messaging in die normale Mitteilungs-Anwendung
- der Lagesensor mit dem sich u.a. die Schlummerfunktion des Weckers aktivieren lasst
- die 3,5mm Buchse fürs Headset
- der LED-Blitz, der sich als Taschenlampe verwenden lässt
- Firmware Update über das Internet (FOTA)

Das E72 gibt es bei Amazon zur Zeit schon für 326 Euro, es ist damit nur 50 Euro teurer als sein Vorgänger.

Die meisten meiner Tipps für das E71 funktionieren auch mit dem E71, wie zum Beispiel:

- der Einsatz als Bluetooth-Modem unter OSX
- ICQ auf dem Telefon
-der WordPress Blogging-Client
- Twittern mit dem E72

Mehr dazu findet ihr in der Kategorie zum E71.